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Jetzt ist es so weit – nach 7 Monaten Entwicklungsphase im Kölner Duftlabor haben wir Kittel und Schutzbrille abgelegt und präsentieren euch unsere ersten Kompositionen: Das Body Oil Mint Marrakech und Jardin de Limone. Kommt vorbei und probiert es in unseren Casa Eurabia Geschäften in Schleswig.   

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Für unser Body Oil haben wir mit verschiedenen Trockenölen experimentiert und am Ende vier hochwertige, kaltgepresste Öle ausgewählt: Süßmandelöl, Squalan, Traubenkernöl und Jojoba. Die Kompositon aus den wertvollen Trockenölen wirkt feuchtigkeitsregulierend und sorgt für ein seidig glattes Hautbild. Das Body Oil besitzt einen dezenten Duft und zieht schnell ein ohne zu fetten: 

Jardin de Limone nimmt dich mit auf eine Reise durch französische Zitrushaine: Genieße den Duft von Limone, Bergamotte und Orange sowie einem Hauch von Kardamom und Sandelholz. Mint Marrakech imponiert durch einen sinnlich frischen Minzduft gepaart mit einer leichten Vanille-Kardamom-Note.

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Seit 20 Jahren arbeiten wir mit Kunsthandwerkern, Händlern und Manufakturen in Marrakesch zusammen. Eine Zeit, in der wir sehr viel Spaß hatten aber auch eine Zeit, in der wir einen sehr langen Atem benötigten und durch unzählige Lernprozesse gegangen sind. In den vergangenen 12 Jahren haben wir nun ein Kunsthandwerker- und Händler Netzwerk gegründet, welches neben geschäftlichen auch freundschaftliche Beziehungen einbezieht:

Keramikhändlerin Ibtissame – Stille Beobachterin & Keramik-Chefin

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Bereits vor 12 Jahren beobachtete uns Ibtissame bei den Keramik-Verhandlungen mit ihrem Vater. Mit großen Augen verfolgte sie unsere Gespräche über neue Aufträge für die Brennöfen im 140 km entfernten Safi. Heute ist sie neben ihrem Vater Geschäftsführerin und ist verantwortlich für unsere Aufträge: Größe, Design, Farbe und Ideen zur Neuentwicklung unserer Keramikprodukte besprechen wir mit Ibtissame.

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Tabletthändler Omar – Zwischen antiken Tabletts über islamische Geschichte diskutieren

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Ruhig und nachdenklich sitzt Omar vor einem riesigen antiken Messingtablett in einer alten Karawanserei, einem ummauerten Karawanenhof, der in vergangenen Zeiten Herberge (Funduq), Warenlager, sowie Handelsplatz zugleich war. Sein Lager, bestehend aus Vintage Tabletts und unzähligen Metallsachen wirkt auf den ersten Blick unorgansiert und chaotisch, aber genau das gefällt uns. Jedes Jahr, wenn wir Omar besuchen, freuen wir uns, ihn zu sehen. Wir verstehen uns sprachlich kaum, aber das spielt keine Rolle, denn wir gestikulieren wild, diskutieren und vergessen, dass wir unterschiedliche Sprachen sprechen.

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Teppichhändler Mahid – Besuch in der Auktionshalle

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Mit schnellem Schritt und würdevollem Gewand, der traditionellen Djellaba, empfängt uns Mahid. Wir kennen uns schon eine halbe Ewigkeit und verhandeln gewöhnlich zwischen meterhohen Teppichbergen im Souk. Doch heute haben wir es eilig. Gemeinsam gehen wir in die benachbarte Teppichauktionshalle. Zwischen riesigen Marmorsäulen präsentieren Händler aus den umliegenden Bergregionen ihre Kelims. Aus jeder Ecke schreien  Händler Preise in die Halle. 

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Jeder Kelim Teppich, meist von Berberfrauen hergestellt, besitzt durch abstrakte und kunstvollen, geometrischen Formen eine eigene Geschichte. Diese Sprache der Symbole erzählt über die Liebe, Gesundheit und ein zufriedenes Leben.

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